Artikel in der OP-Online zur
Bürgerversammlung "Bebauungsplan Giselastrasse"
Dienstag, 2. April 2013
Montag, 4. März 2013
Deutscher Städte und Gemeindebund zum Thema BÜRGERBETEILIGUNG
Unter folgendem Link POSITION bezieht der Deutsche Städte- und Gemeindebund Stellung zum Thema BÜRGERBETEILIGUNG.
Eine Pflichtlektüre für alle unsere gewählten Volksvertreter, wie wir meinen. Uns spricht das Papier jedenfalls aus der Seele.
Eine Pflichtlektüre für alle unsere gewählten Volksvertreter, wie wir meinen. Uns spricht das Papier jedenfalls aus der Seele.
Offener Brief an den Hessischen Städte- und Gemeindebund
Sehr geehrter Herr Schelzke,
am Montagabend, dem 18.2.2013 durften wir im HFWI-Ausschuss den Ausführungen von Florian Christopher Weber, Jurist des HSGB zum Vorkaufsrecht der Stadt Seligenstadt für das Bahngelände lauschen.
Ausführlich wurde erläutert,
-dass die Stadt in unserem Fall kein Vorkaufsrecht hat,
-dass das einer der am häufigsten vorkommenden Fehler sei,
-dass man sich nicht dafür schämen muss,
-dass es keine Möglichkeit gibt, die Berechtigung für das Vorkaufsrecht im Nachhinein herzustellen
-dass der Beschluss zurückgenommen werden muss, da er gegen geltendes Recht verstößt
-dass es dem Investor gegenüber eine Haftung aus Amtshaftung gibt
-dass der Investor einen Anspruch auf Entschädigung hat, wie Vorhaltekosten von Darlehen oder des Verlustes, der ihm durch die entgangene Bebaubarkeit entstanden ist
-dass ein rechtswidrig ausgeführtes städtisches Vorkaufsrecht, welches weder vom Investor noch von der Bahn angefochten wird, letztlich auch ein Verwaltungsakt mit Bestandskraft werden kann
Aus dem Publikum wurde an Herrn Weber die Frage gestellt, ob der Investor aufgrund der Chronologie, dass am Tag vor der Annahme des Kaufangebotes eine Veränderungssperre und die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den ruhenden Verkehr, den Personennahverkehr, sowie für Grünflächen für dieses Grundstück beschlossen wurde und er somit wohlwissentlich, dass er es nicht bebauen kann, gekauft hat, überhaupt Anspruch auf Entschädigung durch entgangene Bebaubarkeit hat.
Die Antwort von Herrn Weber ließ leider nicht erkennen, dass ihm diese Terminchronologie überhaupt bekannt war. Aus diesem Grund gehörte die Betrachtung dieser Umstände auch nicht zur Aufgabenstellung seines Gutachtens und selbst, wenn er davon ausgeht, dass voraussichtlich ein Entschädigungsanspruch besteht, könne er das nicht abschließend sagen.
Da wir uns seit fast einem ¾ Jahr intensiv dafür einsetzen, dass die Stadt das Bahngelände selbst und vor allem zur Herstellung eines P&R-Parkplatzes entwickelt, Sie selbst sogar die Diskussion der Bürgerversammlung zum gleichen Thema geleitet haben, hatten wir gehofft, mit unserm Schreiben an Sie vom 8.2.2013 den Anstoß zu geben, dass auf all diese besonderen Begebenheiten in der Beurteilung des Rechtsgutachtens Rücksicht genommen wird.
Hätten diese doch die mögliche Entschädigungspflicht stark eingrenzen können und so auch Einfluss auf das Abstimmungsverhalten der Stadtverordneten zur Rücknahme des Beschlusses nehmen können.
Vollkommen unklar ist jetzt, bei welcher Handlungsweise der für die Stadt entstandene finanzielle Schaden größer ist. Bei der Ausnutzung des Vorkaufsrechtes zum selbst festgesetzten Grundstückspreis für ruhenden Verkehr, etc. und einer wahrscheinlich eher geringen Entschädigungspflicht dem Investor gegenüber oder bei den Preisverhandlungen der Stadt mit selbigem zum Erwerb des Grundstückes zum Verkehrswert.
Wir würden uns über eine nachträgliche Stellungnahme zur Rechtslage in Bezug zur vorhandenen Terminchronologie sehr freuen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Vorstand der Bürgerinitiative Stoppt die Stadtbildzerstörung
Freitag, 1. März 2013
Unsere Stadt wächst ... mit Singles
(zum Vergrößern bitte anklicken)
Gefunden in der neusten Ausgabe des "Der Seligenstädter"
Wie bitte? 727 Familien mit 976 Personen??
Eine Familie besteht aus mindestens einem Kind.
Das heisst 727 * 3 = 2181 Personen.
Gehen wir nur von Alleinerziehenden aus, würde das 1454 Personen bedeuten.
Gehen wir nur von Alleinerziehenden aus, würde das 1454 Personen bedeuten.
Aber da stand doch 976 Personen?! Komisch.
Tut uns leid, aber da sind wenige Familien zugezogen, da sind überwiegend Singles zugezogen.
Laut Rechnung des Artikels besteht eine Familie aus 1,34 Personen, also unter 2 Personen im Schnitt.
Laut Rechnung des Artikels besteht eine Familie aus 1,34 Personen, also unter 2 Personen im Schnitt.
Wir meinen: Der Autor des Artikels oder die Quelle der Zahlen sollte sich etwas mehr mit Demografie beschäftigen. Dann klappt's auch mit den Zahlen...
jaja, und dann kommen wieder die Bemerkungen, dass es keine Kinder mehr gibt. Es gibt sie und sie sind unsere Zukunft. Seligenstadt würde gut daran tun echte Familien anzulocken. Das ist die Zukunft von Seligenstadt.
Montag, 25. Februar 2013
Gestaltungsbeirat II
Einen Gestaltungsbeirat wurde tatsächlich von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen beantragt.
Der Antrag wurde am 4. Februar 2013 in der STVV unter Punkt 25 behandelt. Der Antrag selbst ist vom 7. Januar 2013. Laut unseren Informationen wurde der Antrag von Ältestenrat beschlossen.
Bleibt zu hoffen, dass der Gestaltungsberat nicht nur beschlossen wurde, sondern auch eingesetzt wird.
Der Antrag wurde am 4. Februar 2013 in der STVV unter Punkt 25 behandelt. Der Antrag selbst ist vom 7. Januar 2013. Laut unseren Informationen wurde der Antrag von Ältestenrat beschlossen.
Bleibt zu hoffen, dass der Gestaltungsberat nicht nur beschlossen wurde, sondern auch eingesetzt wird.
Sonntag, 24. Februar 2013
Gestaltungsbeirat
In der Mediathek des ZDF haben wir einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Gestaltungsbeirat gefunden.
Da fragt man sich doch unweigerlich: Kann man das nicht oder will man das nicht in Seligenstadt? Woran hängt es? Oder an wem?
Oder will man sich nicht von einem Gestaltungsbeirat hineinreden lassen, wenn mal wieder die Türen geschlossen werden und Investoren ihre Projekte vorstellen?!
Bund Deutscher Architekten zum Thema Gestaltungsbeiräte: "Gestaltungsbeiräte - Mehr Kommunikation, mehr Baukultur". Alleine der Titel spricht schon Bände.
Weitere Beispiele:
Darmstadt
Köln
Tübingen
Bamberg
oder einfach nach "Gestaltungsbeirat" googlen....
In welchem Gremium darf denn der Bürger seine Meinung äussern? Wo werden die Bürger denn gehört? Will man Sie überhaupt hören? Nein, die Bürger sind nur Stimmvieh.
Wikipedia zu Stimmvieh: "Ferner wird der Begriff auch gelegentlich von Kritikern der politischen Realität als projizierte Wahrnehmung von Wählern im Allgemeinen durch Politiker verwendet: Die Politiker, so die Kritik, seien nicht an einer tatsächlichen Erfüllung des Wählerwillens interessiert; vielmehr würden sie die Wähler schlicht als „Stimmvieh“ betrachten, das einmal pro Legislaturperiode durch Abgabe seiner Stimme die herrschende Elite in ihrer Position (und damit das bestehende politische System an sich) bestätigen solle, darüber hinaus aber keine Relevanz für den politischen Entscheidungsprozess habe."
tja, und wenn dann eine BI daher kommt und den Betrieb etwas aufmischt, dann reagieren manche Herrschaften ziemlich gereizt...
Da fragt man sich doch unweigerlich: Kann man das nicht oder will man das nicht in Seligenstadt? Woran hängt es? Oder an wem?
Oder will man sich nicht von einem Gestaltungsbeirat hineinreden lassen, wenn mal wieder die Türen geschlossen werden und Investoren ihre Projekte vorstellen?!
Bund Deutscher Architekten zum Thema Gestaltungsbeiräte: "Gestaltungsbeiräte - Mehr Kommunikation, mehr Baukultur". Alleine der Titel spricht schon Bände.
Weitere Beispiele:
Darmstadt
Köln
Tübingen
Bamberg
oder einfach nach "Gestaltungsbeirat" googlen....
In welchem Gremium darf denn der Bürger seine Meinung äussern? Wo werden die Bürger denn gehört? Will man Sie überhaupt hören? Nein, die Bürger sind nur Stimmvieh.
Wikipedia zu Stimmvieh: "Ferner wird der Begriff auch gelegentlich von Kritikern der politischen Realität als projizierte Wahrnehmung von Wählern im Allgemeinen durch Politiker verwendet: Die Politiker, so die Kritik, seien nicht an einer tatsächlichen Erfüllung des Wählerwillens interessiert; vielmehr würden sie die Wähler schlicht als „Stimmvieh“ betrachten, das einmal pro Legislaturperiode durch Abgabe seiner Stimme die herrschende Elite in ihrer Position (und damit das bestehende politische System an sich) bestätigen solle, darüber hinaus aber keine Relevanz für den politischen Entscheidungsprozess habe."
tja, und wenn dann eine BI daher kommt und den Betrieb etwas aufmischt, dann reagieren manche Herrschaften ziemlich gereizt...
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